Foto des Monats 2025 – Weihnachts-Special

Special 1 - Weihnachten

Ein schöner Brauch. An öffentlichen Plätzen aufgestellte Weihnachtsbäume. Hier im brandenburgischen Ort Ludwigsfelde.

Wir als Ladungssicherungskolumnisten legen, unserer Tradition folgend, Geschenke unter den Weihnachtsbaum.

Zugabe - Bilder zum Thema Ladungssicherung, die uns zugegangen sind, es aufgrund der Kürze, oder fehlender Daten, aber nicht zum Foto des Monats geschafft haben.

Frage an ein KI-Tool:

“Was symbolisiert der Weihnachtsbaum?”

 

Antwort:

Der Weihnachtsbaum ist ein vielschichtiges Symbol, dessen Bedeutung sich aus antiken Bräuchen und christlicher Theologie zusammensetzt: 

1. Symbol für Leben und Fruchtbarkeit 

  • Immergrün: Da Nadelbäume im Winter ihre Farbe behalten, stehen sie seit der Antike für Lebenskraft, Wachstum und den Sieg des Lebens über den Tod.
  • Heidnischer Ursprung: Schon Germanen und Römer schmückten ihre Häuser zur Wintersonnenwende mit grünen Zweigen, um böse Geister zu vertreiben und die Rückkehr des Frühlings herbeizusehnen. 

2. Christliche Symbolik

  • Ewiges Leben: Im christlichen Kontext versinnbildlicht der immergrüne Baum die Hoffnung auf die Auferstehung und das ewige Leben durch die Geburt Jesu Christi.
  • Der Paradiesbaum: Ursprünglich erinnerte der Baum an den „Baum der Erkenntnis“ im Garten Eden. Früher wurde er oft mit Äpfeln behängt, die an den Sündenfall von Adam und Eva erinnerten.
  • Licht der Welt: Die Kerzen oder Lichter am Baum symbolisieren Christus als das „Licht der Welt“, das die Dunkelheit vertreibt. 

3. Bedeutung der Dekoration

  • Äpfel & Kugeln: Die roten Äpfel (später Glaskugeln) standen ursprünglich für die verbotene Frucht aus dem Paradies, symbolisieren heute aber oft auch Vollkommenheit.
  • Christbaumspitze: Der Stern an der Spitze repräsentiert den Stern von Bethlehem, der die Weisen zur Krippe führte. 

Heute gilt der Weihnachtsbaum zudem als universelles Symbol für Frieden, Gemeinschaft und familiäre Geborgenheit während der Festtage. 

 

Frage an die KI:

Warum können die Weihnachtsbäume dann so oft nicht sicher zum Aufstellort transportiert werden?

Antwort:

Der Transport von Weihnachtsbäumen ist oft problematisch, da sie eine unhandliche Ladung darstellen, die bei falscher Sicherung zu einem erheblichen Sicherheitsrisiko wird.

Da hat die KI wohl Recht. Beweisfoto 1 zeigt, wie unhandlich eine solche Ladung sein kann. Dieser Transport wirkte wie ein fahrender Baum, der LKW war überhaupt nicht erkennbar.

Auszug aus einem Zeitungsbericht der „LA LIBRE“ 

“Und am Freitag wurde der traditionelle Weihnachtsbaum, der den Platz schmücken sollte, von der Polizei auf der Autobahn E40 bei Battice beschlagnahmt. Er war in der Nähe von Francorchamps gefällt worden (man glaubt es kaum!) und auf einen Anhänger verladen worden, um am frühen Morgen in der Hauptstadt aufgestellt zu werden. Doch niemand hatte damit gerechnet, dass ein aufmerksamer Polizist diesen ungewöhnlichen Konvoi stoppen würde, da er ohne seine Eskorte unterwegs war, die im Schnee feststeckte. Laut RTBF gab es bereits Zweifel, ob der Baum überhaupt durch die Brüsseler Gassen kommen würde, da er nicht ordnungsgemäß befestigt war.”

Special 2 - schlägt dem Fass den Boden aus!

An einer Ladestelle in diesem schönen Land, traf der abgebildete LKW ein. Er hatte über 20t Kupferdraht in Kunststofffässern geladen, diese lediglich mit Folie an den Paletten befestigt. Nach einer Vollbremsung kam die Ladung ins Rutschen, so, wie es immer geschieht, wenn einwirkende Beschleunigungs- oder Fliehkräfte stärker sind, als haltend wirkende Kräfte. Die Entladung wurde verweigert. Die eingeschaltete Polizei stellte sicher, dass dieser Transport keine Straße mehr benutzte, auf der auch Sie und wir unterwegs sind. 

Special 3 - da haut's doch glatt die Stirnwand durch

Die abgebildete Fahrzeugkombination befuhr eine Autobahn im Süden unseres Landes, bis in einem Gefällebereich verkehrsbedingt abgebremst werden musste. Die mit 8 Niederzurrungen unzureichend gesicherten 23t Stahl kamen ins Rutschen, durchschlugen die Stirnwand und beschädigten dabei die Druckluft - Bremsleitung. In der Folge entstand Sachschaden, der vor Ort auf über 50 000 € geschätzt wurde. Wegen der Bergungsarbeiten wurde eine mehrstündige Vollsperrung der Autobahn erforderlich.

Für einen Verbesserungsvorschlag fehlen uns detaillierte Angaben. Auf den ersten Blick und ohne tiefgehende Prüfung erscheint uns sinnvoll:

- Ladeeinheitenbildung (geprüft nach DIN 55415)

- Verwendung von rutschhemmendem Material

- Sicherung im Direktzurrverfahren oder Umreifung, Niederzurrungen nur ergänzend einsetzen

Uns erscheint es nicht als zuviel verlangt, das sich Profis in der Logistik vorher mit dem Sicherungsbedarf ihres Versandgutes beschäftigen. Viel zu oft sieht sich der Kraftfahrer mit dieser Aufgabe allein gelassen.

Special 4 - Ohne Worte!

Ihre Ladungssicherungskolumnisten wünschen Ihnen und Ihren Lieben besinnliche, erholsame, stressfreie und natürlich ladungssichere Feiertage. Bitte kommen Sie so gesund wie irgend möglich ins Neue Jahr und bleiben Sie uns gewogen!

© KLSK e.V.