Anhang 4

Auswertung Fahrzeugverzögerung bei dem Schwallereignis Versuch 21

Aus dem Schrieb für die Fahrzeugverzögerung, Abb. 2.4, wurde die Verzögerungskurve gesondert abgebildet, Abb. A 4.1

Abbildung A 4.1

Dieser Schrieb zeigt in Abweichung von den "normalen" Verzögerungsschrieben einen Stoß während der Vollbremsphase (gestrichelt) aus einem Ladungsverschub. Erkennbar ist, dass im Maximum des Stoßes zum Zeitpunkt Sekunde 2 die Fahrzeugverzögerung auf etwa 1,5 m/s² absackt. Dieses stellt eine Verzögerungsunterbrechung dar.

Normalerweise sind es äußere Kräfte, wie z. B. das Überfahren eines beidseitigen Hindernisses, die einen Längsstoß am Fahrzeug verursachen. Ein abgebremster Ladungsverschub, Schwall gegen eine Stirnwand oder die Ladungsabbremsung nach einem Verschub durch die Niederzurrung wird ebenso einen Längsstoß verursachen, wie der Schrieb aufzeigt. Es handelt sich aber um eine von "innen" kommende Kraft. Sie führt dann ebenso wie eine äußere zu einer Bremskraftabschwächung. Damit werden dann die Bremszeit und der Bremsweg verlängert.

© KLSK e.V.