Betonelemente in Vorgarten geworfen.

Bild 1: (Einsatzzug, Polizei Fürstenfeldbruck)

Ein Tieflader-Transport , beladen mit L-Teilen für ein Fahrsilo verlor seine Ladung innerhalb geschlossener Ortschaft nach dem Durchfahren einer 90°-Linkskurve. Die Betonelemente landeten auf dem Gehweg und in einem Vorgarten und verletzten eine Anwohnerin leicht.

Bilder 2: Einsatzzug, Polizei Fürstenfeldbruck
Bilder 3: Einsatzzug, Polizei Fürstenfeldbruck
Bild 4: Einsatzzug, Polizei Fürstenfeldbruck

Nach dem Stand der Ermittlungen waren die Beton-Teile stehend geladen und mit 5 ablegereifen Spanngurten nur mangelhaft niedergezurrt. Die Ladung war stehend und damit kippgefährdet verladen um somit auf eine erforderliche Ausnahmegenehmigung gem. § 46 Abs. 1 StVO wegen Überbreite des Transportes  verzichten zu können.

Grafik: M. Sommer, Schwerverkehrskontrollgruppe der VPI Aschaffenburg-Hösbach
M. Sommer
(Bilder: Einsatzzug, Polizei Fürstenfeldbruck)

Die Bilder oben zeigen Ausschnitte von beschädigten Spanngurten, die beim Transport eingesetzt waren.

Kippgefährdete Ladungen dieser Art können nicht sinnvoll durch Niederzurrungen gesichert werden. Eine „mögliche Transportvariante“ wäre das Unterbauen der Fertigteile und die Sicherung durch Kopflaschen in Verbindung mit Niederzurrungen.

Grafik: M. Sommer, Schwerverkehrskontrollgruppe der VPI Aschaffenburg-Hösbach

Die Anzahl der einzusetzenden Spannmittel errechnet sich aus dem Gewicht der Ladung, der Reibung der Ladungsteile untereinander und mit dem Trägerfahrzeug, sowie den Winkeln in denen die Spannmittel angelegt sind.

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